Gesetze und Verordnungen

Bundes-Immissionschutzverordnung

  Die 1. Bundes-Immissionschutzverordnung enthält seit März 2010 erstmalig Grenzwerte für die Staub- und Kohlenmonoxidemissionen von neu zu errichtenden Kaminöfen. Diese müssen bei der Typprüfung eingehalten werden, bevor der Ofentyp auf den Markt gebracht und vertrieben werden darf.

Ältere Kaminöfen, die die geldenden Grenzwerte überschreiten, müssen abhängig vom Datum des Typenschildes ausgetauscht oder mit einer Einrichtung zur Staubminderung (Feinstaubfilter) ausgestattet werden.

Datum des Typenschildes Austausch/Nachrüstung
Vor 01.01.1975 bis 31.12.2014
01.01.1975 – 31.12.1984 bis 31.12.2017
01.01.1985 – 31.12.1994 bis 31.12.2020
01.01.1995 – 22.03.2010 bis 31.12.2024

Nach der Bundesimmissionsschutzverordnung muss der Schornsteinfeger seit dem 22.03.2010 ein Beratungsgespräch über den ordnungsgemäßen Umgang und den Betrieb Ihres Kaminofens bei Ihnen durchführen.

Der Schornsteinfeger muss die Einhaltung der oben genannten Grenzwerte Ihres Ofens, sowie die Brennstofflagerung und den Feuchtegehalt des Holzes durch eine Holzfeuchtemessung überprüfen. Über das Ergebnis dieser Überprüfung muss er ein Protokoll ausstellen.